Aufstellen der Kellerwände

Nachdem die Bodenplatte Zeit zum Trockenen hatte, wurde alles für das Setzen der Kellerwände vorbereitet und die Kellerwände geliefert.

Neben der Abdichtung der Arbeitsfuge zwischen Bodenplatte und Wand mit einem Fugenblechsystem gibt es in unserer Kellerkonstruktion ein zweites Abdichtungssystem in Form von Injektionsschläuchen. Leider waren die Injektionsschläuche zunächst nicht ausreichend befestigt, da ein zu großer Abstand zwischen den Befestigungsschellen war und keine Überlappung im Bereich der Verwahrdosen bestand. Die beanstandete fehlende zusätzliche Befestigung wurde vereinbarungsgemäß direkt vor dem Setzen des jeweiligen Wandelements ergänzt und damit ein mögliches Aufschwimmen der Injetkionsschläuche bei der Betonage unmöglich gemacht.

Zum Stellen der Kellerwände waren die Bauarbeiter und ein Kranführer mit Mobilkran bereits früh am Morgen vor Ort, da der Lieferant der Kellerwände bereits gegen 7 Uhr auf der Baustelle eintraf. Durch die noch nötigen Nacharbeiten am Injektinosschlauchsystem und das vermutlich aufwendigere Setzten der Kellerwände durch den vieleckigen Grundriss (mit Eckerker) dauerte das Aufstellen länger als geplant und einige Wände wurden mehrmals in ihrer Position korrigiert. Zwischendurch wurden auch die Kalksandsteine für die noch zu mauernden Innenwände geliefert und ebenfalls vom Mobilkran in die Baugrube mittig auf die Bodenplatte gehoben. Leider lief das Aufstellen der Kellerwände nicht ohne Schäden ab: Neben mehreren Abplatzungen und Ausbrüchen haben einige Innen- bzw. Außenschalen der Elementwände auch Risse bekommen.

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