Außenputz

Als die Temperaturen im Februar wieder stiegen, waren unerwartet schnell die Putzer wieder da, um mit dem Außenputz weiterzumachen.

Zuerst wurden die Putzleisten an allen Hausecken und um alle Fenster angebracht. Zusätzlich wurde ringsum um das Haus eine Putzleiste angebracht, die den Oberputz vom Buntsteinputz im Sockelbereich trennt. Wir haben uns dafür entschieden, diese Trennung auf der Höhe der Fensterbänke unserer bodentiefen Fenster vorzunehmen, da unser Keller etwas weiter rauskommt und auf diese Weise der Buntsteinputzsockel hoffentlich nicht so hoch und wuchtig wirkt. Häufig ist dieser Übergang zwischen Oberputz und Buntsteinputz 10-15 cm oberhalb der Schwelle der Eingangstür bzw. der bodentiefen Fenster.

Ein paar Tage später wurde dann der Grundputz aufgetragen. Das benötigte Material wurde schon vor einiger Zeit im Silo geliefert und jetzt mit einer Pumpe und langem Schlauch am Haus verteilt. Zwischendrin wurde auch die freiliegende Kragplatte gedämmt und verputzt. Auf die Dämmung haben wir schon eine Weile gewartet und uns gefragt, wann das wohl passiert.

Das Zwischenergebnis ist für uns erstmal in Ordnung: einige Fehlstellen sollen noch während der Vorbereitung für den Oberputz ausgebessert werden. Wir sind sehr gespannt auf das Endergebnis.

Circa zwei Wochen später wurde von einem Maler der Dachkasten gestrichen und dann von den Putzern der Oberputz aufgetragen. Wir hatten in der Zwischenzeit einen Farbfächer von der Putzfirma erhalten, an Hand dessen wir uns die Farbe aussuchen sollten. Gemäß Bauvertrag ist ein Oberputz in Weiß oder Pastelltönen vorgesehen. Wie sich jetzt herausgestellt hat, ist das eine dehnbare Beschreibung. Praktisch relevant ist der Hellbezugswert, der sich für jede Farbe aus den verwendeten Farbanteilen ergibt. Nach allgemeiner Lesart gehen Pastelltöne wohl bis 60 – unsere Putzfirma hat uns immerhin eine Auswahl bis 70 ermöglicht. Ausgewählt haben wir die Farbe S 1005-R50B (Heck CS#347, Hellbezugswert 71).

Nach dem Auftragen des Oberputzes haben wir noch kleinere Auffälligkeiten gefunden und direkt der Putzfirma mitgeteilt. Diese Stellen wurden zügig und gut nachgearbeitet. Nachdem noch die Fallrohre durch die Dachdecker montiert wurden, wurde unser Haus innerhalb eines Vormittags abgerüstet, sodass wir das Haus zum ersten Mal komplett sehen konnten:

Gemäß Farbfächer sollte unsere Oberputzfarbe ein Hellgrau mit violettem Farbstich sein. In der Realität sieht der Putz abhängig von Wetter- und Tageszeit ganz unterschiedlich aus mit Farbschlägen von rosé über weiß bis hellgrau-violett. Oben in der Abenddämmerung schimmert der Außenputz roséfarben.

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