Bodenplatte

Letzte Woche wurde unsere Bodenplatte hergestellt.

Ablauf

Nachdem es die erste Verzögerung gab, rückten die Bauarbeiter mit einer Betonpumpe im Schlepptau wieder an. Bereits am Morgen war unser Bausachverständiger zur Stelle, um die Bewehrung zu überprüfen. Leider gab es auch daran etwas zu korrigieren und nachdem das korrigiert wurde, ging die Betonage los. Die ersten beiden Mischer haben zügig nacheinander ihre Ladung in die Betonpumpe gefüllt, mit deren Hilfe der Beton auf der verschalten Fläche verteilt wurde. Nach circa zwei Dritteln hat sich gezeigt, dass die bestellte Menge nicht ausreichte und daher wurde nochmals Beton nachbestellt, der wiederum innerhalb circa einer Stunde geliefert wurde. Auch damit war es knapp, aber mit dem restlichen Beton aus der Betonpumpe konnte auch die letzte Ecke der Bodenplatte verfüllt werden. Später am Tag wurde die Bodenplatte noch einmal gewässert und blieb dann über Nacht so:

Am Tag danach wurde die Verschalung entfernt und die Bodenplatte abgedeckt. So wartet sie jetzt darauf, dass als nächstes die Kellerwände gesetzt werden.

Auffälligkeiten

Bei der Herstellung der Bodenplatte haben wir folgendes gelernt.

Abstand von Bewehrung und Verschalung

Zwischen der Bewehrung und der Verschalung muss ein ausreichender Abstand bestehen, damit die Bewehrung von Beton umschlossen werden kann. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Bewehrung frei liegt und durch Korrosion angegriffen wird.

Löcher in der Dämmung

Nachdem die Schalung entfernt wurde, haben wir festgestellt, dass die Dämmung an einer Stelle verrutscht ist. Das muss noch nachgearbeitet werden.

Fragliche Verrüttelung des Betons

Wie oben geschrieben, wurde nach zwei Dritteln der Betonage Beton nachbestellt. Aus unserer Sicht wurde an der Verbindungsstelle nicht ausreichend verrüttelt, da man hier noch die Struktur und eventuell Einschlüsse im Beton erkennt:

Verarbeitung der Fugenbleche

Der aus unserer Sicht gravierendste Mangel liegt in der Verarbeitung der Fugenbleche, die die Arbeitsfuge zwischen Bodenplatte und Wänden abdichten soll. Hierzu gibt es gleich zwei Punkte zu bemängeln:

  1. An einigen Stellen sind die überlappenden Fugenbleche nicht ausreichend verklebt, sodass bei der Betonage Beton dazwischen geflossen ist und
  2. die Fugenbleche wurden direkt an der Anschlussbewehrung angebracht. Zwischen Fugenblechen und Abschlussbewehrung wird aber ein ausreichender Abstand benötigt, damit die Fugenbleche beidseits satt einbetoniert werden können.

Beide Punkte sind hinsichtlich der Dichtigkeit problematisch und daher aktuell noch in Diskussion zwischen uns und der Baufirma.

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