Erste Programmiererfolge mit Asuro

Erste Programmiererfolge mit Asuro

Lange hat es gedauert, aber jetzt gibt es die ersten sichtbaren Programmiererfolge. Eine meiner ersten Ideen war, es den Asuro über die Infrarotschnittstelle fernzusteuern. Nachfolgend beschreibe ich dazu die Umsetzung.

Das Senden des Steuerzeichens erfolgt über das Hyperterminal. Ich habe mich für die Zeichen w, a, s, d entschieden – vorwärts, links, rechts und rückwärts. Zum Empfang dieses Zeichens greife ich auf die Funktion SerRead zurück. Mit Hilfe einer Auswertung entscheidet Asuro dann, was zu tun ist. Entsprechend der Anweisung wird eine LED angeschaltet und über die Infrarotschnittstelle zurück gemeldet, was empfangen wurde. Danach wird die Drehrichtung der Motoren und die Drehgeschwindigkeit gesetzt… und ab geht die wilde Fahrt … für circa eine viertel Sekunde. 😉 Hier könnte natürlich statt der Zeit zukünftig auch die Anzahl der Radumdrehungen entscheidend sein. Zum Schluss werden die Motoren gestoppt und die LED vom Anfang wieder ausgeschaltet, bevor ein neuer Durchlauf der Schleife startet.

Der wesentliche limitierende Faktor ist hierbei die Reichweite der Infrarotschnittstelle. Hierfür und zur Verdeutlichung des Ablaufs habe ich zwei kleine Videos vorbereitet.

 

 

 

Asuro

Asuro

Nachdem der Weihnachtsmann mir einen Asuro Roboterbausatz gebracht hatte, habe ich im neuen Jahr begonnen diesen zusammenzusetzen. Damit ihr auch etwas davon habt, hier ein kleiner Erfahrungsbericht…

Wie die Anleitung es vorgab, habe ich damit begonnen die Achsen zu befestigen. Anschließend waren die Sockel der integrierten Schaltkreise dran, bevor die restlichen Bauteile befestigt wurden. Am Ende wurde der Aufbau um das Fahrwerk und Batterien ergänzt:

Als alles komplett war, konnte der Selbsttest ausgeführt werden. Während des Selbsttests wird auch die Infrarot-Schnittstelle in Sende- und Empfangsrichtung überprüft. Damit man dieses nachvollziehen kann, ist die Installation des entsprechenden Transceivers und Nutzung mit Hilfe eines Terminals nötig. Dazu bietet der Hersteller auf seiner Seite einen Treiber, der auch unter Windows 7 mit 64 Bit arbeitet. Zusätzlich habe ich noch eine neuere Version des windowseigenen Programms Hyperterminal herausgesucht, mit der man die Kommunikation verfolgen kann. Wer hierfür bessere Alternativen kennt, wird gebeten, diese in den Kommentaren zu posten…

Um den Selbsttest zu veranschaulichen, habe ich das folgende Video herausgesucht, da ich selbst keines gedreht habe:

Demnächst geht es dann also los mit der eigenen Programmierung… 🙂