OpenVPN: DNS-Update nach Verbindungsaufbau

Bei einer Verbindung über OpenVPN 2.3.4 unter Windows 8.1 können nach dem Verbindungsaufbau sporadisch keine Websites mehr aufgerufen werden, da es zu Fehlern in der DNS-Auflösung kommt. Hinweise darauf kann folgende Passage im Logfile liefern:

Tue Nov 17 22:03:56 2015 C:\WINDOWS\system32\net.exe stop dnscache
Tue Nov 17 22:04:01 2015 C:\WINDOWS\system32\net.exe start dnscache
Tue Nov 17 22:04:01 2015 ERROR: Windows ipconfig command failed: returned error code 2
Tue Nov 17 22:04:01 2015 C:\WINDOWS\system32\ipconfig.exe /flushdns
Tue Nov 17 22:04:01 2015 C:\WINDOWS\system32\ipconfig.exe /registerdns
Tue Nov 17 22:04:04 2015 End net commands...

Eine Lösung hierfür findet sich im zugehörigen Bug-Report von OpenVPN. Dabei werden die folgenden Zeilen durch ein externes Skript ausgeführt:

C:\Windows\system32\ipconfig.exe /flushdns
C:\Windows\system32\ipconfig.exe /registerdns

Ein solches Skript kann durch einen Eintrag in der Config-Datei aufgerufen werden. Soll die Config-Datei jedoch nicht bearbeitet werden, kann ein das Skript auch automatisiert nach dem Verbindungsaufbau aufgerufen werden. Dazu muss das Skript im gleichen Ordner wie die OpenVPN-Config-Datei liegen und dessen Namen tragen, gefolgt von einem „_up“. Lautet der Name der OpenVPN-Config-Files etwa „home.ovpn“, muss das Skript den Namen „home_up.bat“ tragen. Durch die Kombination dieser Dateien wird nach dem Aufbau der VPN-Verbindung ein Update der DNS-Informationen durchgeführt und der oben genannte Fehler vermieden.

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