International Business Unit…

International Business Unit…

… das ist, wo ich arbeite. Und wie es der Name suggeriert, reist man hier auch mal durch die Gegend. Dieses Mal bin auch ich dran. Heute ging es für den Rest der Woche nach Hannover. Was ich hier genau mache kann ich zwar hier nicht schreiben, aber vielleicht soviel: das Schlagwort ist Knowledge Transfer (von Uk nach Deutschland).
Die Reise verlief bisher echt gut. Von Heathrow aus ging es in einer kleinen Embraer direkt nach Hannover. Unterwegs noch einen Adapter für das uk Laptop-Netzteil gekauft und dann ging der Flug auch schon los. Einfaches Einchecken, keine Verzögerungen und wenig Turbulenzen haben es echt einfach gemacht. Am Samstag geht es zurück – drück mir die Daumen, dass es da auch so ist. 🙂

Update: Jetzt, da ich im Hotel angekommen bin, kann ich sagen, dass das Maritim Airport einen ähnlichen 70er Jahre Charme hat wie das Tagungshotel in Darmstadt – zumindest was die Zimmer angeht. Der Eingang sieht erheblich schicker aus – leider lässt mich der HotSpot grade kein Foto hochladen… :/

Die letzten Wochen(enden)

Die letzten Wochen(enden)

Hier mal wieder ein kleines Update von mir für euch.

Nachdem Oli mit seinem Besuch in London den Start für einen Besucheransturm 😉 gegeben hat, war es jetzt soweit:

Zuerst waren Marie und Steffen hier, um eine Wochenende in Milton Keynes zu verbringen. Neben einer Menge leckerem Essen und mittelschweren Shopping-Touren durch thecentre haben wir uns auch Toy-Story und Minigolf nicht entgehen lassen. 🙂

Kaum eine Woche später war die Freude dann mindestens genauso groß… Elvira war auch hier. 🙂

Natürlich habe ich auch ihr die schönen Seiten von Milton Keynes und von London gezeigt. Vor allem letztere Stadt hat sich dabei typisch englisch gegeben und uns mit wechselndem Wetter überrascht und wir waren froh, einen Regenschirm dabei zu haben. 😉 Dieses Mal gab es neben den Standard-Sehenswürdigkeiten noch einen kurzen Abstecher nach Camden Town (ja, wirklich!) und auch die Tower Bridge hat bewiesen, dass sie sich wirklich bewegen kann… 🙂

Jetzt sind es noch vier Wochen, die ich hier verbringe…

Was hier so los ist

Was hier so los ist

Jaja… Alle, die mir gemailt haben, haben irgendwie recht – hier gab es lange nichts Neues mehr. Meine Zeit hier habe ich in der letzten Zeit recht ruhig verlebt.

Am letzten Wochenende, als Deutschland noch im totalen Fußballfieber war, haben wir das Spiel gegen Argentinien bei Martin, einem anderen deutschen Studenten, zu Hause gesehen.

Ein frühes Bild vom Spiel

Insgesamt wurde der Nachmittag mit deutschem Grillgut und Bier von Aldi sowie Kartoffelsalat eingedeutscht. Auch weil er in einer Gastfamilie wohnt, war das Haus an diesem Tag gut gefüllt mit insgesamt drei dualen Studenten, vielen kleinen englischen Kindern und den dazugehörigen Eltern. So ganz waren besagte Eltern noch nicht über das Ausscheiden ihrer Mannschaft hinweg – trotzdem gab es neben den andauernden „Offsite!!!“-Rufen auch eine gewisse Anerkennung für unser Team. Hoffen wir mal, das deutsche Team schafft morgen nochmal etwas brauchbares.

Das nächste nennenswerte Event war dann heute der erreichte Meilenstein im Projekt. Zur Feier des Tages gabs es einen gerdazu gigantischen Kuchen, von dem ich leider grade nur ein Foto habe, auf dem er fast aufgegessen ist:

9th July Cake

Ich als „armer Student“ habe dann aber noch die letzten Reste mitbekommen… hat nicht lange gehalten. 😉

Central Milton Keynes

Central Milton Keynes

Nachdem ich mich mit den örtlichen Eigenheiten der Bus-Unternehmen auseinander gesetzt hatte, ging es heute für mich nach Central Milton Keynes. Dort bin ich am letzten Samstag zwar angekommen, aber hatte keine Zeit, mich umzusehen. Central Milton Keynes ist, wie der Name sagt das Zentrum von MK. Da Milton Keynes eine „new town“ ist und erst seit knapp 40 Jahren existiert ist die ganze Anlage der Stadt sehr regelmäßig und durchgeplant. Entsprechend sieht das, was ich heute vom Zentrum gesehen habe sehr nach durchgestylter Betonwüste aus. Überall sind zwar auch Bäume und Sträucher, aber im wesentlichen ist dort alles in regelmäßigen Strukturen.

Das größte Shopping-Center hier, „thecentre:mk“, integriert sich darin auch ganz ordentlich. Nicht weit davon ist auch das XSpace – eine Indoor-Skianlage (dürfen bestimmt auch Snowboarder rein), die auch noch eine Indoor-Freefall-Anlage und ein Kino integriert.

[googlemaps http://maps.google.com/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Central+Milton+Keynes&sll=52.040824,-0.760546&sspn=0.026292,0.077162&g=Central+Milton+Keynes,&ie=UTF8&hq=&hnear=Milton+Keynes,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich&ll=52.040877,-0.760546&spn=0.006573,0.01929&t=h&z=14&output=embed&w=425&h=350]

Hier noch ein paar Bilder von heute:

 

Mal sehen, was hier morgen so los ist. Nachdem heute mein Hausmitbewohner abgereist ist, kommt morgen ein neuer.

… und es soll mal wieder regnen.

Red Bull Hauptsitz

Frei wegen Stromausfall

Ja, richtig gelesen… Heute gegen 9am fiel einfach mal der Strom aus. Ob bei Red Bull grade ein neues Getränk gebraut wurde? Oder des Vettels neuer Elektromotor doch mehr Strom zieht als gedacht..? Man weiß es nicht.

Red Bull Hauptsitz
Red Bull Hauptsitz

Zwar waren wir nicht komplett weg, aber es hat gereicht, dass Netzwerk und Telefone ausgefallen sind. Daraufhin kamen dann ein paar nette Herren durch das Haus gerannt, die darum gebeten haben, möglichst alle Geräte auszumachen.Kein Problem dank Super-Laptop mit sechs Stunden Akkulaufzeit… 😉 Damit habe ich dann den ganzen Tag durchgehalten.

Nachdem die gleichen Herren nach dem Mittag aber nochmal vorbei kamen und meinten, dass es noch eine Weile dauern könnte, sind dann die meisten nach Hause gegangen und ich auch bald.

Nebenbei habe ich dann auch erfahren, dass morgen Casual Friday ist… das heißt, ich darf mit T-Shirt und Jeans zur Arbeit gehen. *jippie* 😉

Mein Arbeitsplatz

Angekommen bei der Arbeit

Nachdem ich gestern schon mal einen kleinen Spaziergang durch meine Gegend hier gemacht habe, um auch wirklich den Weg zur Arbeit zu finden, ging es heute dann richtig los.

Mein Arbeitsplatz
Mein Arbeitsplatz

Zu sehr verträglicher Uhrzeit (9.30am) hatte ich mich mit meinem Chef am Empfang verabredet. Nach kurzem „Hallo“ und einer kleinen Führung durch das Haus („So sieht also ein Service-Desk aus…“ 😉 ) ging es dann hoch zum restlichen Team. Dort ging dann das große Verwirrspiel mit Namen und Gesichtern los. 🙂 Zum Glück kann man hier alle gleich beim Vornamen ansprechen…

Mit dem Laptop habe ich auch meinen vorläufigen Schreibtisch zugewiesen bekommen. Da wir in einem echt (!) großen Raum sitzen, wird dort relativ viel Desk-sharing betrieben. Da bringt es auch nichts, dass meine Docking-Station ganz woanders installiert ist. Naja, weiter ging es dann auch bald mit dem ersten spontanen Meeting und damit, dass ich ein paar Leuten über die Schulter geguckt habe, bevor am Nachmittag das nächste Meeting anstand.

Bisher ist mein Terminkalender noch ziemlich leer – aber das soll sich angeblich morgen ändern. Freitag könnte es auch schon das erste Mal nach London gehen. Mal sehen…

Gelandet in Milton Keynes

Gelandet in Milton Keynes

Hey Leute!

Es ist tatsächlich passiert: Nach einer ziemlich anstrengenden Woche in Leipzig ging für mich heute die Reise nach Milton Keynes los. Dank meines grandiosen Abschiedskomitees war der Weg zum Flughafen und die Wartezeit auf den Flieger superschnell verflogen.

Der Flug war dann auch echt okay… Der Flieger war gar nicht komplett gefüllt… vielleicht hat es deshalb niemanden gestört, dass mein Koffer 10kg Übergewicht hatte. 🙂

Angekommen in Luton bin ich dann mit dem Bus noch eine knappe Stunde gefahren und stand das erste Mal im Zentrum von Milton Keynes. Dort habe ich dann meine Host-Mum oder eher Vermieterin getroffen… Zuerst sind wir etwas durch die Gegend gefahren und sie hat mir einige Sachen gezeigt, bevor wir zur Wohnung gefahren sind und danach noch eine Grundration Nahrung gekauft haben. Hier kommt jetzt also die Auflösung zu meiner Wohnungsfrage: Ich wohne in einem Haus, dass sich aber normalerweise mehrere Bewohner teilen. So wohnt hier grade noch ein Professor, der an der örtlichen Uni arbeitet. Der ist aber grade nicht da und wird wohl auch nur noch in der kommenden Woche hier sein. Mal sehen, ob dann ein neuer Mitbewohner kommt.

Das Haus

Im Haus habe ich einen Schreibtisch im „Wohnzimmer“ und noch ein Zimmer mit Bett und Schrank. Das Bad ist Gemeinschaftsgut. 😉 Es kommt aber alle vier Tage (oder so…) eine Putzfrau, die sich um das meiste kümmert.

Den Weg zur Arbeit werde ich morgen mal erkunden – sehr weit ist es nicht, aber vielleicht finde ich auf dem Weg dahin noch etwas Interessantes.